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Geschichte

Unsere Gemeinde hat eine lange Tradition

Die Gemeinde Schönenbuch kann auf eine lange Geschichte zurückblicken.

Erste urkundliche Erwähnung:

Erstmals urkundlich erwähnt wird der Hof Schönenbuch im Jahr 1315. Er war damals im Besitz des Frauenklosters St. Clara. Seit 1815 gehört Schönenbuch zum (damals noch ungetrennten) Kanton Basel.

Eine wechselhafte Geschichte:

Die wechselhafte Geschichte im benachbarten Elsass, der deutsch-französischen Krieg 1870/71 (bei welchem Schönenbuch erstmals seit über 200 Jahren nicht mehr an Frankreich, sondern an das deutsche Reich grenzte) und die beiden Weltkriege im 20. Jahrhundert prägten das nahe an der Grenze gelegene Schönenbuch, deren Bevölkerung und insbesondere die Landwirtschaft.

Austausch über die Landesgrenzen:

Schon damals wie auch heute noch bewirtschafteten die Landwirte von Schönenbuch einen guten Teil ihrer Felder auf Elsässer Boden und führen mit entsprechender Bewilligung (Zollfreipass) die Frucht über die Grenze in die Schweiz.

Liegt Schönenbuch überhaupt noch in der Schweiz

Diese provokative Frage wurde sicher vielen von uns Schönenbucher schon einmal scherzhalber gestellt. Und so ganz unrecht hat der Fragende nicht. Schönenbuch liegt zwar nur gerade 4 km von der Tram-Endstation Allschwil entfernt und in kürzester Zeit erreicht man den "Märtplatz" in Basel. Aber Schönenbuch liegt am nordwestlichsten Zipfel unseres Kantons an der Grenze zum Elsass und weist eine Sonderheit auf, die im ganzen Baselbiet einmalig ist: 3/4 unserer nur 5 km langen Gemeindegrenze ist gleichzeitig Landesgrenze. Die gemeinsame Banngrenze mit Allschwil bilden den territorialen Anschluss an die Schweiz. Will man keine Grenzüberschreitung in Kauf nehmen, so kann unser Dorf nur via Allschwil erreicht werden.

Kennen Sie die Geschichte unseres Wappens?

Buchengehölz als Symbol unserer Gegend:
Die Grenznähe spiegelt sich auch in den Farben des seit 1945 offiziellen Wappenschildes wieder. So wurde das Wappen bewusst mit den Kantons- und Landesfarben ausgestattet, da Schönenbuch früher die Kriegszeiten im benachbarten Elsass hautnah miterlebt hat. Es deutet den Ortsnamen und betont mit dem Dreiberg die Höhenlage des Dorfes an. Die Betonung liegt auf dem Grundwort -buech, welchem die Bedeutung des in der Gegend auffällig vorhandenen Buchengehölz zugrunde liegt.